Viele Jugendliche, aber auch immer mehr Erwachsene leiden unter diesem Beschwerdebild. Unter Akne versteht man Erkrankungen des Talgdrüsenapparates und der Haarfollikel, die zunächst nichtentzündliche Komedonen (sog. Mitesser) hervorbringen, im späteren Verlauf aber auch eine Reihe entzündlicher Erscheinungen wie Papeln, Pusteln und Knoten.

Es ist in erster Linie ein psychischer Leidensdruck, der entsteht, da Akne an sich, keine oder nur sehr geringfügige Schmerzen verursacht.

Die Kosmetikindustrie profitiert in erster Linie von dieser Beschwerde, weil sie unzählige Produkte gegen Akne auf den Markt wirft, die allesamt dauerhaft nicht helfen und viele davon auch der Haut schaden. Auch das Verschreiben der Pille - wie es bei pubertierenden Mädchen nicht selten angeraten wird - oder die Anwendung cortisonhältiger Cremen sind aus der Sicht der TCM kontraproduktiv.

Die Haut gehört zu dem Organkreis Lunge/Dickdarm. In den meisten Fällen entsteht Akne, weil dieser Organkreis durch eine Fülle im Organkreis Leber/Gallenblase geschwächt wird.
Dieser Organkreis Leber/Gallenblase ist in der Pubertät hyperaktiv. Das hat wichtige Gründe, auf die ich an dieser Stelle aus Platzgründen nicht weiter eingehen kann.

Dieser hyperaktive Organkreis Leber attackiert den Organkreis Lunge und man spricht in der TCM von einer Umkehrung des Kontrollzyklus.

Das energetische Bild dazu:
Ein Übermaß an Holz (entsprechendes Element des Organkreises Leber), lässt das Feuer (Element des Organkreises Herz) hochschießen und dieses hochlodernde Feuer attackiert das Element Metall (Organkreis Metall).
Der Organkreis Lunge wird auch in der TCM als 'das Gefäß des Schleims' bezeichnet. Trifft auf dieses 'Gefäß des Schleims' nun ein Übermaß an Hitze (Feuer), entsteht eine Art 'Schlacke', die die Haut und vor allem die Durchlässigkeit der Poren stark beeinträchtigt. Das Ergebnis ist u.a. AKNE. Daher ist es außerordentlich wichtig, alle Nahrungsmittel zu meiden, die in einem hohen Ausmaß den Körper verschleimen. Hält man sich strikt daran, ist Akne schon nach wenigen Wochen kein Thema mehr.


Vor allem sollte man auf folgende Nahrungsmittel verzichten:

1. Milchprodukte in jeder Variation
2. zuckerhältige Nahrungsmittel und
3. Müsli mit dem Getreide HAFER (und gerade Hafer ist ein sehr häufig eingesetztes Getreide in Müsli, das Jugendliche in der Früh gerne zu sich nehmen)

Lassen Sie diese 3 Nahrungsmittelgruppen konsequent weg. Probieren Sie es aus!