Diagnose KREBS - die große Kehr(twend)ung im Leben

Vor dem Arzt zu sitzen und mit der Diagnose Krebs konfrontiert zu werden, zählt zu einem der traumatischsten und belastendsten Erlebnissen im Leben eines Menschen. Es ändert sich von einer Sekunde auf die andere das ganze Leben. Alles. Kein Stein bleibt auf dem anderen.

In dieser Situation muss jeder betroffene Mensch, relativ rasch für sich selbst die Entscheidung treffen, in welcher Form er dieser Diagnose Krebs begegnet.... In vielen Fällen zu rasch. Selten bleibt einem ausreichend Zeit für Überlegungen und Abwägung, für welche Behandlung man sich entscheidet und welchen Weg man geht. In der Regel begibt man sich sofort, wie paralysiert in die Hände der Schulmedizin. Eine Maschine kommt in Fahrt, die für lange Zeit nicht zu stoppen ist.

Aber die Schwere und Konsequenz dieser Erkrankung berechtigt, ja verlangt sogar und ich bin fast geneigt zu sagen verpflichtet jeden Betroffenen, sich umfassende Informationen einzuholen und gegebenenfalls auch einzufordern; vor allem auch im Bereich der Naturheilkunde und der Alternativen Medizin.

Speziell bei einer Erkrankung eines solchen Schweregrades ist es von besonderer Wichtigkeit, den Menschen als Ganzes zu betrachten.

Fakt ist, dass die Schulmedizin diesen ‚Ganzheitsfaktor‘ völlig außen vor lässt. Emotionale Einflussfaktoren wie Gefühle, Ängste, Bedürnfisse, Einstellungen, das ganze Thema Ernährung und Umwelteinflüsse wie berufliches und soziales Umfeld werden im Allgemeinen völlig vernachlässigt. Onkologen, die hier 'anders' denken, sind bemerkenswerte Ausnahmen, leider nicht die Regel.

Meist verhält es sich so, dass alternative medizinische Begleitung sogar in vielen Fällen explizit angesprochen und abgelehnt wird. Dem Patienten wird nicht selten auch Angst gemacht, in dem man ihn darauf hinweist, dass jegliche (alternativ-) medizinische Parallelbehandlungen den Erfolg der Chemotherapie und Bestrahlung stören, verzögern, ja sogar verhindern könnte. Selbst der rote Rübensaft wird als unerwünscht eingeordnet, weil ... ich zitiere eine Onkologin des Wiener AKH: dies den Arzt nur verwirrt, weil er den Urin rot färbt.

Meiner Meinung nach wird es erst umfassende Heilung und vor allem ERFOLGVERSPRECHENDE PRÄVENTION dieser schweren Erkrankung geben, wenn es zu einem Zusammenschluss der Schulmedizin und der (zu unrecht ins schmuddelige-Esoterik-Eck gedrängten) Alternativmedizin gibt. Das allerdings, würde Akzeptanz der Erkenntnisse/Erfahrung der Naturheilmedizin im speziellen Fall der TCM bedingen und die herrscht nicht. Leider.

Jährliche Mammographien, Darmspiegelungen, Blutuntersuchungen als Prävention zu bezeichnen, halte ich für völlig irreführend. Das sind keine VORsorgeuntersuchungen. Denn, wo bitte ist das VOR bei der Untersuchung. Negative Befunde (also für den Patienten positive Nachrichten) sind ohne Bedeutung für die Zukunft (prognoseirrelevant) und positive Befunde (Diagnose Krebs) sind bereits ein DANACH, also ZU SPÄT im Sinne des präventiven Gedankens!

Wenn man als Gesundheitsinstanz, wie es das Gesundheitsministerium darstellt, wirklich daVOR etwas machen will, muss man, um nur eines von vielen vielen Beispielen zu nennen, erst einmal dafür sorgen, dass die in Österreich angebotenen Lebensmittel für den Menschen 'gesund' sind ... und davon sind wir meilenweit entfernt. Solange in wirtschaftlichen Dimensionen gedacht, das Tier als gefühllose Maschine betrachtet und die Natur ausgebeutet wird, bleibt der Wunsch nach Gesundheit unerreicht. Wäre schön, wenn hier endlich einmal umgedacht werden würde!